:::: Anakrusis :::::

3. Etappe 18.08.2009 Wittenberge – Helle (96 km)

Nach dem grandiosen Frühstück im „Goldenen Anker“ fuhren wir bei bewölktem Himmel entlang der Elbe in Richtung Lenze. Das bedeutete heute: 34 km Gegenwind. Dennoch war der Weg über Cumlosen und Lütkenwisch sehr schön (was kann der Wind denn auch dafür), da bei diesem bewölkten Himmel die wunderschöne Landschaft durch das Lichtspiel begeisterte. 

Turnvater  JahnIn Lenzen angekommen, haben wir uns auch auf eine kleine Einkehr gefreut, was leider wegen "nicht vorhanden" ausfile.

Nachdem wir uns kurz die sehr schöne Kirche St. Katharina und Schilder über die Neugestaltung des Dorfes der letzten 20 Jahre seit Beginn der Wiedervereinigung angeschaut haben und uns ein netter Herr dort für Fragen zur Verfügung stand, mussten wir unsere anschließende Suche nach einem Café erfolglos abbrechen.

Ein absolutes Manko an dieser Stelle, zumal wir hier nicht die einzigen Radler waren (der Elberadweg liegt neben dem Dorf!). Auch diese waren auf der Suche nach einer kleinen Kräftigung auf ihrer Reise.

Nachdem wir aber einen Supermarkt gefunden hatten, in dem wir uns mit Kuchen und Brötchen eindecken konnten sind wir dann weiter gefahren (die 5 Radler, die mit uns vor der Kirche waren sind uns dabei gefolgt und taten es uns nach).

Am Anfang des Rudower Sees sahen wir noch ein Schild „Haus am See“ (Grüß Gott Herr Fox ;-)) - dies war für uns leider nicht zu erkennen, die Gaststädte hatte nämlich zu.

Störche  überallAm Ende des Sees, in Leuengarten sah es Cafetechnisch betrachtet genauso aus, so dass wir an einem Aussichtstürmchen ein kleine Pause gemacht haben und über unsere Einkäufe herfielen.

Von hier aus ging es über eine immer schlechter werdende Straße nach Boberow und dann durch die sehr idyllischen Dörfer Mankmuß, Laaslich und Dergenthin nach Perleberg.

Hier fanden wir dann den sehnlichst erwarteten Biergarten. Wir ollen Biergarten-Junkies ...

Nach nun gut 70 km auf den Rädern sahen wir dann ein Verkehrsschild: Wittenberge 17km. wie jetzt? Man hätte also die Schleife auch weglassen können, aaaber - der Weg hat sich aber definitiv gelohnt, landschaftlich super genial!

 Radler Oase

Nach ca. 20 km kamen wir dann an einem Schild „Radler Oase“ in Klein Langerwisch bei Helle vorbei, was uns direkt ansprach.

Zudem war dieser Hof auch noch eine Bett & Bike Unterkunft, so dass wir in einer kleinen Ferienwohnung für insgesamt 40 € mit Frühstück einquartiert wurden.

Zudem sind die Preise hier unschlagbar günstig, so dass das Biertrinken und Essen richtig Spaß macht. Wenngleich das Essen doch seeehr Geschmacksache war. Hauptsache, der Bauch ist voll ;-)

 

 

 

Anakrusis' übernachtungsbewertung

 Bewertung1 (dürftig) bis 10 Punkte (erstklassig)
 Zimmer5 Punkte (leider kam nur kaltes Wasser beim Duschen)
 Radunterbringung10 Punkte
 Frühstück8 Punkte
 Sonstiges

 Unterkunft im Original-Bauernhof mit "eigenem" Gärtchen,
Tisch und Stühlen - absolute Idylle, wirkt aber ein wenig
improvisiert. Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis

 Hotel/Pension

 Radleroase Lilo Fortmann, Klein Langerwischer Weg 1,
16928 Helle - ich fand leider keine Webadresse und Telefonnummer!

 Preis DZ/Frühstück
 40 Euro / unschlagbar!

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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