:::: Anakrusis :::::

6. Etappe 21.08.09: Templin – Bad Freienwalde (86 km)

 

Der Tag begann regnerisch. Heute morgen noch gegen 6 Uhr kam alles herunter, was noch zur Gattung "peitschender Regen" gehörte. Dennoch ging es bei "nur ziemlich" bewölktem Himmel und sehr guten Radlertemperaturen nach eine kurzen Kettenwartung am Gudereit los. 

Zunächst düsten wir entlang des Lübbesees bis nach Gollin. Auch hier hatte der Weg durch den Wald wieder "Bilderbuchcharakter". Wald ohne   Ende

Allerdings musste man sich hier in der Gegend daran gewöhnen, dass die Beschilderung häufig nur auf die kürzeren lokalen Radwegen beschränkt sind, die "Tour Brandenburg"-Schilder fehlten gänzlich.

Danach führte uns der Fernweg über Reiersdorf nach Friedrichswalde. Hier war allerdings der Weg kurz vor Friedrichswalde komplett gesperrt, da eine neue Straße gebaut wird (wir fragen uns, für wen?????). Eine frühzeitige Ankündigung wie auch eine Umleitung fehlten gänzlich, so dass wir einfach durch die sandige Baustelle gefahren bzw. gerollt sind.

 Außer dummen Blicken gab es keine Reaktion der Bauarbeiter, so dass wir mit sandigen Schuhen und versandeten Rädern in Friedrichswalde ankamen.

Von hier aus ging es dann nach Joachimsthal am See - ein kleines Päuschen mit Apfelschorle und Pflaumenkuchen musste nach dieser sandigen Fahrt einfach rausspringen.

Über Althüttendorf und Senftenhütte sind wir dann nach Chorin gekommen. Hier steht ein sehr imposantes Kloster - leider konnten wir auch hier unsere Räder nicht einfach alleine lassen :-(Kloster Chorin

 

Das ist ein großes Manko auf der ganzen Tour. Es gibt reichlich Sehenswürdigkeiten, die wir auch gerne angeschaut hätten. Nur denken die Veranstalter einfach nicht daran, dass man für die "Touren-Radler" entweder bewachte oder abschließbare Radstellplätze schaffen sollte. In diesem Falle war es schließlich so, dass man bei der "Tour Brandenburg" an wirklichen Schmuckstücken vorbeiradelte. Aber sollte es beim vorbeiradeln bleiben?

Von hier aus ging es dann über „normale“ Waldwege nach Niederfinow.

Hier hatten wir das Glück , beim Schiffshebewerk zu sehen, wie zwei Schiffe bestimmt 40 m in die Höhe gehoben wurden.

Schiffshebewerk Niederfinow

 

 

Das war schon schwer imposant, wie viel Stahl da so "easy" bewegt werden, um eine Menge Wasser UND einige Boote hochzuhieven!

In Liepe haben wir in einem Landgasthaus noch einen leckeren Blaubeerkuchen gegessen und haben dann eine Abkürzung über Bralitz und Schiffsmühle nach Bad Freienwalde genommen. Hier haben wir dann Quartie im „Löwen“ bezogen.

 

Hauswandmalerei

 

Busengrabscher ;-) - keine Sorge, alles nur gemalt! Aber das super ECHT!

 

Im Moment regnet es so sehr, dass es sogar durch das Fenster durchkommt. Wo sind wir hier denn gelandet???

Hauptsache morgen ist es wieder besser, zumindest "stimmen" ja die Temperaturen. Da macht auch mal so n Tröpfchen Wasser nicht viel aus.

 

 

Anakrusis' Übernachtungsbewertung 

 

 Bewertung1 (dürftig) bis 10 Punkte (erstklassig)
 Zimmer3 Punkte (es regnete, das Fenster schloss nicht dicht, so dass wir ein Handtuch auf Sims legen mussten, weil das Wasser hereinlief)
 Radunterbringung7 Punkte (unter freiem Himmel im abgeschlossenen Innenhof)
 Frühstück7 Punkte (Kaffee frisch gebrüht, Auswahl in Ordnung, Gedeck musste allerdings
selbst an den Tisch gebracht werden!)
 Sonstiges

bei diesem Preis sollte ein gedeckter Frühstücksplatz inbegriffen sein - zentrale Lage

 Hotel/PensionZum Löwen - Bad Freienwalde
Preis DZ/Frühstück
 70 Euro