:::: Anakrusis :::::

6. Etappe Pfingstsonntag, 31.05.2009

Schongau – Nesselwang 78 km

 

 „Tag der Entscheidung“

Na super. Heute war es noch kälter als gestern, so dass wir uns schon nach ein paar Metern wärmer anziehen mussten. Aufgrund des aktuellen Wetters als auch der Wettervorhersage haben wir uns dazu entschlossen, nicht auf den Weg in das östliche Bayern und damit zum (ursprünglich geplanten) Königssee zu machen, sondern durch das Allgäu zum Bodensee zu fahren um uns dann noch ein Alternativprogramm zu überlegen.

 

Heute war eine richtige Voralpen-Etappe. Ein stetiges Auf und Ab begleitete uns durch das wunderschöne Voralpenland. Zunächst machten wir einen kurzen Besuch bei der Wieskirche. Die war zwar nur ca. 30 km von Schongau entfernt, wegen des Streckenprofils haben wir allerdings fast zwei Stunden gebraucht. Der Blick in die Wieskirche war recht spektakulär. Leider fand gerade zu dieser Zeit ein Gottesdienst (und auch noch Pfingsten) statt, so dass man sich den Innenraum nicht genauer anschauen konnte.

 

In einem neben liegenden Gasthaus haben wir uns bei einer Flädlesuppe und Kartoffelpuffer gestärkt. ...und plötzlich sagt Annette: „Die kenn ich!“ Tatsächlich saßen direkt neben uns die Eltern einer Bekannten von Annette. Die beiden wollten auch zum Königssee, ließen sich aber nicht vom angekündigten Wetter abschrecken. ...soviel zur heutigen Anekdote.

 

Von der Wieskirche ging es dann weiter in Richtung Schwangau. Trotz zunehmendem Wind war die Strecke für uns nicht so anstrengend, da der Wind immer schön von hinten kam. Hat auch mal was.

Freude pur

Bei Neuschwanstein war wohl wie immer, wenn wir hier vorbeikommen Chaos angesagt. Aus diesem Grund haben wir uns lediglich auf eine entfernte Besichtigung beschränkt und sind gleich weiter nach Füssen und Hopfen am See gefahren. Hier war an dem Pfingstwochenende überall wahnsinnig viel los. Dennoch haben wir uns in Hopfen einen Apfelstrudel gegönnt und uns im Anschluss daran auf eine super anstrengende Schlussetappe gemacht.

 

Immer schön im Auf und Ab mit teilweise heftigsten Steigungen (wir reisen mit schweren Reiserädern, 28 Zöllern und nicht mit Mountainbikes!) sind wir in Nesselwang angekommen und in der Bett und Bike Pension „Haus Weidach“ für 55 € untergekommen. Wie so häufig in so kleinen Pensionen war die Wirtin super nett und zuvorkommend.


Hotel:


Bett & Bike Pension Haus Weidach

 

 Bewertung 1 Punkt (dürftig) bis 10 Punkte (erstklassig)
 Zimmer
 7 Punkte (schöner Ausblick und mit Balkon)
 Radunterbringung
10 Punkte (abgeschlossene Garage)
 Frühstück1 (das war leider seeeeeehr spartanisch gehalten,es gab weder Ei noch Orangensaft,
je 1 Wurst- und Käsesorte und ein kleines Schälchen Marmelade für 2 Personen, das höchstens für ein Brötchen reichte)
 Sonstiges für's Frühstück gibt's ein dickes Minus!

 

 

 

 

Anekdote: In Füssen kam uns eine Japanerin per pedes entgegen, die uns uns ganz lieb und freundlich zugewunken und angelächelt hatte, so dass wir beide selbst wie Honigkuchenpferde grinsen mussten. Darüber haben wir uns wahnsinnig gefreut! Spontanes Lächeln hat schon was ;-)