9. Etappe 24.08.09: Peitz – Senftenberg 102 km Heute Morgen fuhren wir dann also zwischen den Peitzer Teichen hindurch nach Cottbus. Die Teiche hatten wir uns allerdings etwas "romantischer" vorgestellt. Warum auch immer.
Einige Kilometer vor Cottbus waren bereits Schilder aufgestellt, die uns in die Innenstadt leiten sollten. Wir wunderten uns die ganze Zeit darüber, dass wir keine "Stadt" sahen, sondern nur durch schöne grüne Ecken und Wälder fuhren. Und plötzlich waren wir in der Altstadt!!!! Wir haben eine kleine Stadtrundfahrt gestartet und waren nochmals überrascht, wie schön diese Stadt war!  Natürlich mussten wir dann noch in einem schönen Lokal (Mosquito) einkehren und eine Apfelsaftschorle trinken. Wir haben selten so etwas in der Gastronomie gesehen, das so dermaßen stylish war .. unglaublich! Beim Gang zur Toilette setzte ich meine Füße in Zeitlupe durch die edlen Räume, um die tollen Räume richtig genießen zu können (und wir dann auch noch mit unseren ollen Radklamotten!) | Nach unserem Besuch in Cottbus ging es weiter zum Spremberger Stausee. Kurz nach nach dem Ort Bräsinchen (wie süüüüüüß!) haben wir in einem kleinen Biergarten zu Mittag gegessen ("Soljanka" und Annette hatte ihre Liebe zu Kartoffeln mit Kräuterquark und Leinöl entdeckt). Von hier aus ging es dann weiter nach Spremberg, das wir dann aber links liegen ließen und uns einmal mehr oder weniger verfahren haben. Wir sahen die "Umleitung" nicht, also fuhren wir letztendlich 4 Kilometer länger als eigentlich hätte sein müssen. Nicht falsch verstehen, wir fahren auch gerne Kilometer mehr ... manchmal sollten wir dann aber auch Umleitungen "sehen" - auch wenn sie nicht explizit der "Tour Brandenburg" gelten. Der Weg ging zwar schön, aber schlecht ausgeschildert weiter. Entlang eines Vattenfall - Kraftwerks sind wir durch ein echtes Geisterdorf (Haidemühl) gekommen. Ab hier stimmte dann auch nichts mehr im Bikeline.  Hier wächst Sanddorn aus dem Boden! Die Karten scheinen doch recht veraltet gewesen zu sein, denn schon recht lang bestehende Baustellen und Umgehungen waren nicht eingezeichnet. Dazu waren auch noch alte Bahntrassen eingezeichnet, die bestimmt auch schon ewig nicht mehr vorhanden sind. Über Klein Partwitz ging es entlang dem Geierswalder Sees weiter zum Senftenberger See nach Senftenberg rein. | Hier dann der GAU – mir ist eine Speiche gerissen. Gott sei Dank haben wir auf dem Weg zu unserer Pension (Pension Mandy) ein Fahrradgeschäft gefunden (direkt gegenüber) zu dem ich morgen früh das Rad hinbringen kann. |
In der Pension war kein Zimmer mehr frei – statt dessen aber eine riesige Ferienwohnung! Suuuuper! Da kann man sich dann so richtig ausbreiten. Der Wirt war auch sehr nett, so dass wir hier rund herum zufrieden sein können. In der Hoffnung, dass der Tag morgen gut wird, beenden wir den heutigen Tag. So viel auch tagsüber am "Strand" los war, abends war davon nicht mehr so viel zu sehen. Klasse fanden wir es heute, dass es eine Vielzahl von Abschnitten am Senftenberger See gibt wie bspw. Textilfreie und Textile Zonen. | Anakrusis' Übernachtungsbewertung
| Bewertung | 1 (dürftig) bis 10 Punkte (erstklassig)
| | Zimmer | 9 Punkte (großes Appartement!) | | Radunterbringung | 10 Punkte | | Frühstück | 8 Punkte | | Sonstiges | supernettes Ambiente, freundliches Personal. Eine Pension, die mit "Herzblut" betrieben wird | | Hotel/Pension | Pension Mandy -Senftenberg | Preis DZ/Frühstück
| 65 Euro (günstiger für Radler!!!! - super!) |
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