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Madeira
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Vom Caldeirão Verde bis in den Höllenkessel Caldeirão do Inferno
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Vom Caldeirão Verde (4 1/2 Std.) bis in den Höllenkessel Caldeirão do Inferno (+ 2 Std.)


Santana-Häuschen

Das nächste Highlight! Diese Tour in den "grünen Kessel" zählt zu den spektakulärsten Levadawanderungen der Insel. Die Levada ist hier zum größten Teil in eine Felswand eingeschlagen, weshalb die auch gerne mal 2 Meter tief ist.

Ein "Santana"-Häuschen, die man hier noch im Original betrachten kann.

Der anfangs breite Levadaweg wird im Verlauf der Tour immer enger, mitunter muss auf dem 30 cm schmalen Mäuerchen balanciert werden.

Diese Tour begeht man komplett im "feuchten" Nebelurwald der Insel. An den Wänden tropft es ununterbrochen hinein in die Levada - man kann sich von dem ganzen grün der Farne und Moose nicht satt sehen (na ja, ich zumindest nicht)

Wir queren an einem Picknickplatz einen Bach und kurz darauf die Pflasterstraße am Parque das Queimadas.

Bisher wandern sehr viele Familien zusammen mit uns auf diesem gemütlichen Weg, der dann aber plötzlich immer schmaler wird.

Abfallende Stellen von bis zu 100 m geht es jetzt hinunter, wobei man sich in Sicherheit wiegt, weil dichter Bewuchs den Weg säumt.

Caldeirao do Inferno

Es folgen einige schwindelerregende Stellen, die aber immer mit Drahtzäumen (die zwar im Ernstfall nichts halten, aber für die Psyche doch schwer hilfreich sind!) gesichert sind.

Mitunter durchqueren wir auch hier auf dieser Wanderung einige Tunnels, die teilweise recht unangenehm zu durchgehen waren, weil das Wasser ziemlich hoch darin stand und es auch recht glitschig wurde.

Einige Zeit nach dem 4. Tunnel stehen wir in dem beeindruckenden Caldeirão Verde.

 

Doch jetzt begann erst der wirklich beeindruckende Teil der Tour!

Der schwindelerregende Levadaweg ist stellenweise NICHT gesichert, weshalb man absolut schwindelfrei und trittsicher sein muss!

 

 

 

Abgründe

Das sieht SO ja schon ziemlich harmlos aus. Auch ist hier der Weg schön eben, aber das war nicht die ganze Zeit so angenehm.

Der Caldeirão do Inferno selbst empfanden wir als weniger spannend, das Wetter machte uns wieder einmal einen Strich durch die Rechnung - es war superdiesig und regnete ein klein wenig.

 

 Riesige Bäume

Auf dem Rückweg sahen wir plötzlich diese riesigen, mächtigen Bäume, deren Äste selbst dick wie sonst die Bäume in unseren Wäldern sind.

Absolut gigantisch!

 

 

Alles in allem war das jedoch  eine absolut grandiose Wanderung, ein wirkliches MUSS!

Unsere Note: 1+

 

Die letzte Wanderung von Camacha nach Sítio das Quatros Estradas haben wir nach einer Gehzeit von 1 Stunde in Boqueirao wegen Regen abgebrochen ...