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Madeira
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Die Halbinsel São Lourenço - felsige Landschaft
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Die Halbinsel São Lourenço - felsige Landschaft 

 

In dieser zweiten Woche bezogen wir unsere nächste Unterkunft im Nordosten des Landes, in Porto da Cruz und im Hotel Costa Linda. Das konnte man mit dem ersten Hotel nicht so richtig vergleichen. Das Hotel ist viel älter, das Zimmer nicht annähernd schön und was ganz furchtbar war - gleißendes Licht bei Nacht von draußen. Zum einen werden die Lichter in Madeira des nächtens NICHT ausgemacht und zweitens hatten wir im Zimmer keine Möglichkeit, den Vorhang blickdicht zu bekommen.

Fels bei São Lourenço

Nach São Lourenço kommt man über eine serpentinenreiche Straße von Machico - übrigens einer kleinen süßen Stadt - durch einen Tunnel aus der grünen Insel direkt auf karges Felsland.

In der Nähe von Machico befindet sich direkt an der Steilküste gelegen der Flughafen Madeiras mit der spektakulären, auf Betonpfählen gebauten Rollbahn.

Der Raum unter den Betonpfählen der Start- und Landebahn wurde zu einem Sport- und Freizeitzentrum umgewandelt. Dort kann man Handball, Tennis und viele andere Ballsportarten betreiben.

Mich würde jedoch kein Mensch UNTER die Landebahn eines Flughafens bringen. Wie die Menschen das dort freiwillig tun können ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.

Östlich von Machico befindet sich der Aussichtspunkt Pico do Facho. Von hier aus reicht der Blick über die Landebahn des Flughafens Santa Catarina im Westen und die Bucht von Machico über den Ort Caniçal hinweg bis hin zur Ostspitze Madeiras, der Landzunge Ponta de São Lourenço, die wir heute entlang wandern.







Die Landschaft hier auf dieser Landzunge kann gegensätzlicher zu der Landschaft außerhalb nicht sein. Hier gab es eine komplett andere Flora zu bestaunen als im übrigen Land.

Blumenwelt

Der Weg über diese Zunge verlief teilweise über einen felsigen Grat, was beim Zurückwandern teilweise etwas nervig war, wenn man hinter einem Strom Menschen herlaufen musste und man diese doch gern überholt hätte.

 

 

Aber das war schlecht möglich - und wäre auch etwas "daneben" gewesen.

Allerdings war es genau das, was mich teilweise an den Wanderungen auf Madeira störte.

Im Altersschnitt waren wir dann auch ganz weit unterhalb des Durchschnittes angesiedelt, was sich hin und wieder einfach bemerkbar machte.

Und im Schritttempo von Ü60-jährigen gehen zu müssen kann auf die Dauer ganz schön anstrengend werden.

Sao Laurenco

Über diese ganze Zunge führte uns der Weg, auf dem wir gnadenlos und ununterbrochen der Sonne ausgesetzt waren.

Dank der Sonnenschutzfilter, ohne die man hier dermaßen verbrannt wäre.


engste Stelle, aber abgesichert

Hier auf dem Bild ist die engste Stelle erreicht, von der es links und rechts des "Grats" je fast 100 m hinab geht.

Einige Zeit danach erreichten wir das Casa do Sardinha, welche wie in einer Oase liegt und von Dattelpalmen umringt ist.

Die Landschaft hier ist in schönsten Rost- und Currytönen "eingefärbt".

Nachdem wir den Rundweg verlassen haben geht es an das letzte Steilstück des Wanderweges, jetzt beginnt der steile Anstieg zum Pico do Furado, bei dem Wanderstöcke absolut hilfreich sind.

Es ist immer wieder interessant mit ansehen zu müssen, dass es einige Menschen gibt, die auch solche steilen Anstiege auf erodiertem Stein in TURNSCHUHEN begehen. Manchmal könnte einem das Herz aussetzen, wenn man sieht, wie die rutschen oder sich völlig unsicher auf dem Stein bewegen.

Oben auf dem Pico angekommen, genießen wir einen Wahnsinns-Ausblick - auch auf die Nachbarinsel Porto Santo.

Auf fast demselben Weg geht es dann auch wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Unsere Note: 2

 

 

Der "Balkon" von Ribeiro Frio

Laut Rother ist das einer der bekannteste Aussichtspunkte der Insel - deshalb wird aber auch darauf hingewiesen, noch vor 11 Uhr dort zu sein, bevor sämtliche Heerscharen von Bussen hier einfallen.

Da hatten wir wohl ein wenig Pech, zumal wir davor in Funchal einen kleinen Abstecher hin machten.

In der Tat waren wir mit einer ganzen Menschenhorde unterwegs, wobei man eingestehen muss, dass der Weg sehr nett zu gehen war. Leider gab es am Aussichtpunkt, dem Balcões dann wegen des Wetters außer Nebel nichts zu sehen. Schade.

Unsere Note: 3