 Wir verlassen die Vesteralen und fahren endlich Richtung Lofoten.Wir setzten auf der Fähre um in Melbu und kamen dann eine halbe Stunde später in Fiskebol an. Die Landschaft ist komplett anders, man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Moosbewachsene Berformationen, wohin das Auge reicht! Und egal, wo man fährt, es geht immer einen Fjord entlang! Die erste Station ist Svolvaer, die Hauptstadt der Lofoten mit der berühmten "Svolvaer-Geiss", einem Felsen, der an Geißenhörner erinnert. In Kabelvag steht die größte Kathedrale (für 1200 Menschen!) der Lofoten. Nächster Besuchspunkt war Storvagan mit dem Lofot-Museum, dem Aquarium und einer Galerie mit Zeichnungen von (meiner Meinung nach schwer deprimierten) einheimischen Künstlern. Anschließend fuhren wir in das wundeschöne Henningsvaer, das seinem Namen "Venedig des Nordens" alle Ehre machte. Hier konnten wir herrliche Stimmungen einfangen (der Himmel siehtalle naslang anders aus) und die toll geschmückten bunten Häuser anschauen. Allein die Stockfisch-Lagerhallen sahen ein wenig furchteinflößend aus mit diesen vertrockneten Fischen. Wir erreichten unser Sjoehus in Maervollen am frühen Abend in in herrlichem Sonnenschein. Die Hausaussicht fällt direkt in den Fjord und gegenüber auf bizzarre Felsformationen. Wahnsinn! |