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Seite 1 von 8 Auf den Vesteralen
Unsere erste Erlebnisstation war Nyksund, ein kleines verlassenes Dorf (bei einer Ansammlung von einer Handvoll Häusern darf man schon Dort sagen), welches bei unserer Reise so gut wie ausgestorben war. Außer einigen Forschern gab es keine Einheimische mehr. Am 2. Tag hätte unsere Walsafari stattfinden sollen, die jedoch nicht statt fand, weil eine (?!) Person zu viel für das Boot angemeldet war. Die Alternative war eine Wanderung auf dem Königinnenweg von Nyksund nach Stø - eine wunderschöne Wanderung durch Moose, Fjorde und schöne Felshänge. Hier stand auch ein interessanter Radarturm, der von weitem aussah wie ein überdimensionierter Golfball! Unser netter sächsische Teamer servierte uns zum Abendessen eine typisch norwegische Spezialität "Rømme" - hört sich schrecklich an und das Schlimmste, es schmeckte auch irgendwie so - es erinnerte mich jedenfalls stark an Moltofill Spachtelmasse ;-) Aber hungrig mussten wir nicht ins Bett. | Unser Wal-Safari - Tag Ein Tag, den ich NIE vergessen werde. Und meine Köngener werden mir wahrscheinlich noch in 100 Jahren davon erzählen, wie ich über der Reling hing und versuchte, mich meines Mageninhaltes unfallfrei zu entleeren. Tja, was soll ich sagen. Pech gehabt! Und nicht über Deck! Mehr erzähle ich jetzt aber auch nicht mehr ... ist ja eklig! Nun, jedenfalls haben (fast) alle der 15 Leutchen Pottwale mit "Fluke aus dem Wasser" gesehen. Ich durfte danach die Bilder anschauen. Kurzer Anriss: Das Boot (Bötchen) schaukelte etwa zwei Stunden bis es erst einmal „Anda Fyr“, eine kleine Insel, erreicht hat, auf der sich viele Robben und noch mehr Seevögel aufhalten. (Ich war da schon ganz benommen und konnte mich schon nicht mehr für die Vögel begeistern). Weitere zwei Stunden später erreichten wir dann erst die Meeresabbruchkante. Insgesamt dauerte dieser Ausflug geschlagene 9 Stunden! Unglaublich, wie man dann an Land nach einem solch langen Ausflug auf dem schaukelnden Boot torkelt! |
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