|
Seite 5 von 6
Montag, 13.04.2009 Lauchheim – Herrlingen (an der Blau, kurz hinter Ulm) (113 km) Heute haben wir den Kocher-Jagst-Weg beendet. Er begann aber gleich mit einem ordentlichen Paukenschlag. Dieser führte doch tatsächlich direkt die Kapfenburg von Lauchheim aus hoch und vorbei und dann ging es weiter durch einen Wald, direkt über die A7 führte. Da wir sowieso auf den Hohenlohe – Ostalb Weg weiterfahren wollten haben wir diesen nach einer kurzen Zeit genommen und den Kocher – Jagst - Radweg fürs erste hier verlassen.  Der Preis für die Auswahl des Weges hierfür war ein steiler Anstieg mitten durch einen Wald mit üblem Schotteruntergrund und noch eine viel schlimmere Abfahrt auf dem gleich schlechten Untergrund, bis wir endlich wieder auf den Weg in Richtung Unter- und Oberkochen gekommen sind. Dieser Ausflug war ca.15 km lang und dauerte 1 ½ Stunden. Dieser war dann durch seinen ebenen Verlauf eine willkommene Abwechslung und unsere Beine konnten sich endlich entspannen. In Oberkochen konnten wir dann noch einen Blick auf das Mutterwerk von Carl Zeiss werfen und sind dann entlang der Brenz nach Herbrechtingen gefahren. Auf dem Weg haben wir noch eine kurze „Radler-Pause“ in einem netten Biergarten an einem See gemacht. Danach sind wir dann noch schnell nach Giengen gefahren, um ein Blick auf das Steiff Werk zu werfen. |  Ab hier wurde unsere Fahrt ein wenig chaotisch, da zum einen die Beschilderung immer mehr aussetzte und zum anderen meine Kunst des Kartenlesens (Guido!) nicht zum Besten gestellt war. Wir sind dann noch ein ganzes Stück die Brenz entlang gefahren bis wir von Sontheim immer in Richtung der Bahntrasse nach Ulm entlang geradelt sind. Diese Fahrt war mehr als langweilig, da landschaftlich nicht mehr als Felder zu sehen war und die Wege sich in der Regel geradeaus durch die Landschaft zogen. | Eigentlich war unser Plan der, in Ulm zu übernachten, aber nachdem wir das (Menschen)-Chaos am Donauufer miterleben durften, waren wir nach einem kurzen Blick auf das Münster froh, wieder aus der Stadt herauszukommen. Das hat nach ein bisschen Gesuche auch ganz gut geklappt. Letztlich sind wird dann durch Blaustein nach Herrlingen gekommen und haben durch Zufall das Gasthaus Lindenmeier gefunden, in dem wir ein sehr geräumiges Zimmer bezogen. Das Essen war einfach prima, vor allem das Eis zum Nachtisch. Das war, wie uns die Wirtin sagte, von den Bauern hier aus der Region gemacht – und so schmeckte das auch! Es lohnt sich auf jeden Fall noch einmal wieder zu kommen.Für morgen ist dann noch der Weg nach Hause geplant. Vielleicht scheint ja die Sonne morgen nicht ganz so aggressiv wie heute, damit wir ein bisschen unseren Sonnenbrand kurieren können | Bewertung | 1 (dürftig) bis 10 (erstklassig)
| | Zimmer | 8 (im Bad roch es ständig nach Rauch (?!?) | | Radunterbringung | 8 (Tiefgarage)
| | Frühstück | 8 | | Sonstiges | sehr gutes Abendessen, besonders hervorzuheben war das von einem benachbarten Bauernhof selbst gemachte Eis!
|
. |
|