:::: Anakrusis :::::

4. Etappe 19.08.2009 Helle – Rheinsberg


Bei sehr schönem Wetter und nach einem ordentlichen Frühstück ging's weiter auf bestem Radweg zunächst nach Pritzwalk. Eine sehr nette Stadt, die auch gut für eine Unterkunft gewesen wäre. Dennoch war die von uns getroffene Wahl "fernab aller Zivilisation" zu bleiben die richtige.

Nach einem kurzen Umschauen in Pritzwalk ging es dann über wenig befahrene Straßen von Sodenbeck nach Heiligengraben. Hier steht ein wirklich sehr schönes Backsteinkloster, was in jedem Fall einen Besuch wert ist.Kloster  Heiligengraben

Weiterfahrt entlang einer Bundesstraße nach Wittsock, wo wir dann auch endlich unsere Wasservorräte auffüllen konnten. Das war teilweise wirklich anstrengend, weil es kaum Supermärkte o. ä.zu finden gab!

Wittstock ist ebenfalls eine sehr schöne Stadt, in der man sieht, dass hier die Wirtschaft anscheinend besser funktioniert als in vielen anderen Orten, da hier weniger Zerfall zu sehen ist als anderswo.

Nach kurzer Suche haben wir dann auch den Weg in Richtung Berlinchen gefunden. Hier ging es über einen der wenigen schlechten Fahrradwegen bis nach Sewekow.

Ab hier fing der bisher schönste Wegabschnitt an. Über einen neu asphaltierten Weg ging es über viele Kilometer quer durch den Wald. In Zempow hat man den Wald kurz verlassen.

Zempow ist dadurch aufgefallen, dass es gleich mehrere Bio-Bauernhöfe als auch als auch Ferienwohnungen gibt. Von hier aus ging es dann über einen weiteren sehr schönen und guten Waldweg in den „Flecken Zechlin“.

Dieser Flecken ist durch seine schöne Gestaltung als auch durch den See direkt am Dorfkern beachtenswert. Von hier aus fuhren wir über die stark befahrene 2 km lange Landstraße in das „Dorf Zechlin“, weiter dann über eine alte Bahntrasse – wiederum durch den Wald – bis nach Rheinsberg.

 

Schloss  Rheinsberg In dieser Stadt erkennt man kaum noch die alte DDR. Das Schloss, welches vom jungen Friedrich II. umgebaut und bewohnt wurde ist sehr schön saniert und liegt wunderschön am See.

Ebenso ist die übrige Stadt sehr sehenswert - und touristisch. Hier gibt es sogar noch Fiaker ... äh, Pferdekutschen.

Zudem ist es sehr schön nach einem Tag im zivilisatorischem „nichts“ wieder ein wenig Trubel um sich zu haben.

Im Hotel „Zum jungen Fritz“ haben wir ein recht schönes Zimmer mit einem guten Fahrradstellplatz gefunden. Leider gab's in Rheinsberg keinen Italiener, obwohl wir sehr große Lust auf italienische Pasta gehabt hätten.

Statt dessen haben wir in einem wunderschönen Innenhof des Nachbargebäudes zu unseren Hotel ein sehr leckeres Restaurant gefunden, in dem wir den schönen Abend beschlossen haben.

 

Anakrusis' Übernachtungsbewertung

 Bewertung1 (dürftig) bis 10 Punkte (erstklassig)
 Zimmer8 Punkte
 Radunterbringung8 Punkte
 Frühstück 10 Punkte (sehr reichhaltung und sehr schön dekoriert)
 Sonstiges

 nettes Ambiente, zentral gelegen

 Hotel/Pension

Zum jungen Fritz - Rheinsberg

 Preis DZ/Frühstück
 73 Euro