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3. Etappe Donnerstag, 28.05.2009 Rothenburg ob der Tauber – Nördlingen 95 km
Leider war das Wetter heute nicht wirklich traumhaft. Wie die Tage davor war es kalt und windig und sehr stark bewölkt. Das hat uns natürlich nicht von unserer Weiterfahrt abgehalten, zumal wir nach der Ruckelfahrt über Rothenburgs Kopfsteinpflaster den Weg direkt gefunden haben.
Leider fing es dann schon bald an zu nieseln, aber Gott sei Dank dauerte es nicht so lange, bis es wieder aufgehört hatte. So haben wir die Tauber wieder verlassen und sind durch eine wirklich sehr schöne Landschaft geradelt. In Feuchtwangen haben wir eine kurze Pause in einem Kaffee gemacht, wo wir einen anderen Radler getroffen haben, der schon den kompletten Weg über die Via Claudia Augusta zurückgelegt hat. Die kurze Erzählung hat Spaß auf mehr gemacht und wir konnten noch einige offene Fragen klären.
Danach sollte es dann weiter nach Dinkelsbühl gehen. Wir haben also den ausgeschriebenen Weg genommen und wurden nach kurzer Zeit von einem ortsansässigen Wirt noch in Feuchtwangen angehalten. Der hat uns dann vor einem ca. 15 km langen Umweg bewahrt, da vor ca. 2 Jahren die Route umgeplant wurde. Dieser „neue“ Weg ist jedoch länger als der alte, so dass der Wirt uns auf den „alten“ Weg geschickt hat. Auch wenn wir uns – aufgrund meiner bescheidenen Kartenlesekenntnisse – noch einmal kurz verfahren haben, war der Weg nicht nur kürzer sondern auch sehr schön zu fahren (Karpfenroute). Dinkelsbühl haben wir uns nur sehr kurz angeschaut – wir werden das dann noch einmal ohne Räder nachholen – haben aber eine Kleinigkeit gegessen um uns danach auf die anstrengendste Etappe des heutigen Tages zu machen.
Kurz nach Dinkelsbühl ging es mit dem stetigen bergauf – bergab los. Dazu kam dann noch erschwerend dazu, dass wir zum einen über Schotter- und Waldwege fahren mussten und zum anderen immer noch der Wind in unverminderte Stärke aus vollen Backen blies. Irgendwann haben wir dann dummerweise den Weg verloren und es fing dann auch noch an zu regnen. Wir waren aber schon nah vor Nördlingen und hatten nach kurzer Zeit die Route auch wieder gefunden. In Nördlingen angekommen erwartete uns das reine Verkehrschaos innerhalb der Stadtmauern, was völlig entnervend war. Für die heutige Übernachtung haben wir nach einem Bett & Bike Hotel aus dem ADFC Verzeichnis gesucht, aber da dieses zum einen außerhalb der Stadtmauern lag und wir die Suche aufgrund des Verkehrs aufgegeben haben, sind wir dann in einem kleinen Hotel (Altreuter) direkt am Dom untergekommen. Die Fahrräder durften wir auf unkonventionelle Art und Weise in einen nicht benötigten Teil des Caféraums stellen. Dazu kommt noch, dass das Zimmer wirklich sehr schön und mir 58 € dazu noch sehr günstig ist.
Nach der Dusche waren wir beide dann so platt, dass der Weg zum Essen schon mehr als anstrengend war. Bei einem Italiener haben wir recht gute Gnocchis gegessen und haben uns dann ohne weitere Stadtbesichtigung wieder ins Hotel begeben.Mal schauen wo es uns morgen hinführt. Hoffentlich wird das Wetter ein bisschen besser.
Hotel Cafe Hotel Altreuter Nördlingen
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