|
Seite 3 von 6 Patagonien - am Grey GletscherFrüh am nächsten Morgen flogen wir los zum vermeintlichen Ende der Welt, direkt an der Magellanstraße in Punta Arenas, der wohl schönsten Siedlung Patagoniens. Weiterfahrt mit dem Bus nach Puerto Natales dem Ausgangspunkt unserer Trekking-Tour. Dort gab es eine Überraschung. Unser Hospedaje "Casa Cecilia" wurde von einem gemütlichen Schweizer und seiner Frau geführt. Die Zimmer waren supersauber und schön. Am nächsten Tag ließen wir die Dinge zurück, die wir für den Trek nicht benötigten und packten unsere Rucksäcke bis es dann endlich losging. 3 Stunden Busfahrt mit kleinen Stopps bis zu einem Hotel am Grey Gletscher, in dem wir unsere Rucksäcke für ein paar Stunden deponierten. Dort bekamen wir auch das erste Mal den patagonischen Wind zu spüren. HEFTIG! Im nachhinein bin ich sehr froh, dass dies das einzige Mal war, an dem wir richtiggehend durchgewirbelt wurden. Später holten wir uns Gepäck und fuhren mit dem Boot zum Gletscher.
der Grey Gletscher Hier gab es das schönste "Blau", das ich je gesehen hatte. Man konnte sich an dieser Kühle gar nicht satt sehen, so faszinierend war das! Auch hatte ich das Gefühl, eine einzigartige Atmosphäre zu spüren. Ruhe .... Ruhe ... Ruhe ... Wir fuhren dann weiter bis zu unserer Hütte, bzw. zu unserem Campingplatz, der sich direkt am Grey Gletscher befand. Was für ein Platz! Der lag absolut idyllisch in einem kleinen Wäldchen, daneben gab es einen kleinen Grillplatz und Holzbänke. Was wollte man also mehr? Einzig schade war, dass die Hütte eigentlich überbelegt war und somit voller Menschen, die sich fast über die Füße liefen. So stellt man sich einen Ameisenhaufen vor. Wir bekamen das "Puma" Zimmer, welches seinem Namen alle Ehre machte. Puuuuuuuh. Bis auf 2 Leutchen unserer Gruppe schliefen wir also alle in diesem einen Raum. Mal wieder. Gewöhnungsbedürftig irgendwie - aber auch heimelig. | Den Abend verbrachten wir draußen - unter anderem mit einigen Pisco Sour. Das Besondere daran: mit frisch gefischten Eis ;-))
Guido der Pisco-Eisfischer ;-) Gegen 8 Uhr morgens standen wir auf, um unsere erste Tour entlang des Gletschers zu unternehmen. Eine wunderschöne Wanderstrecke führte uns durch zauberhafte grüne Wälder und über Bäche immer dem Gletscher lang, der mit jedem Meter den wir näher kamen imposanter wurde. Etwa 4 Stunden waren wir unterwegs - dieses mal noch ohne Rucksack, da wir ein weiteres Mal im Puma-Käfig übernachteten :-) Das schönste einer solchen Tour ist für mich, mich DANACH unter eine Dusche stellen zu können. Das ist der pure Luxus, auch wenn die Duschen alle "unter aller Kanone" aussehen. |
|