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Chile
Pucón - Ausflug zum Parque Nacional Huerquehue
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Chile vom Süden in den Norden - mit Trekkingtour zu den Torres del Paine in Patagonien

Flug Frankfurt-Santiago de Chile mit 1,5stündigem Zwischen-Aufenthalt in Madrid

Schlafenszeit im Flugzeug - nur ist daran nicht zu denken, weil einer unserer zukünftigen Gruppe den ganzen Schwarzwald zusammensägt. Ich habe so etwas bis dato noch nicht erlebt. Das kann ja heiter werden. 

Nach unendlichen Stunden kommen wir endlich in Santiago an -  der erste kurze Besuch gilt dem  San Cristóbal Hügel, den wir mit einem ruckenden Bähnlein hochfahren. Die Aussicht über die Stadt von dort oben ist grandios. Wir befinden uns 290 über dieser Metropole und sind schwer beeindruckt. 

Später besuchen wir noch einen netten kleinen "Krämermarkt" und trinken unser erstes Bier in einer gemütlichen Kneipe mitten in Santiago.

Gegen Abend fahren wir ab der Metro - Station "Terminal Los Héroes" auf Bahnsteig 9 mit dem Schlafbus Richtung Pucón. In Deutschland habe ich noch keinen solch noblen Bus gesehen. Das hatte fast etwas luxuriöses!

Santiago de Chile

Abendstimmung in Santiago de Chile

 

Morgens gegen 8 Uhr kamen wir in Pucón an und bezogen unser erstes Hospedaje, das Majorie in der Straße Brazil. Die Mittagszeit verwendeten wir für einen Stadtrundgang und einer kleinen Shopping-Tour in die netten Läden, bevor es gegen Abend zur "Kleidungs-Anprobe" für die Besteigung des 2850 m hohen Vulkanes Villarrica ging, den wir am nächsten Tag hoch wollten.

In diesem brodelt es heute noch wie in einer Hexenküche.

Mit leckerstem Wein und guten, selbst gegrillten Köstlichkeiten beendeten wir unseren ersten richtigen Urlaubstag in Chile.

Villarrica Blick auf den Villarrica, den wir am nächsten Tag besteigen sollten ....

Und los ging es dann auch schon um 6 Uhr morgens - Katzenwäsche mit eiskaltem Wasser, schnell einen Kaffee getrunken, einen Wecken belegt, Wasser in die Flasche gefüllt und los ging's zum Vulkan-Trip

Mit unserer Gruppe waren nochmal mindestens 20 andere Leute, die alle ihre Tour-Klamotten bekamen.

Mit allem eingedeckt, saßen wir eine Stunde später in einem Mini-Bus, der uns auf eine höhe von 1400 m brachte. Nach dem Ausstieg dort am Fuße des Vulkans bekam jeder noch seinen Eispickel, dann saß ich auch schon mit Guido im Sessellift, welcher uns 400 m nach oben beförderte. Immerhin.

Die Guides erklärten uns, wie wir mit dem Eispickel den Schnee hoch kommen und wie wir uns abbremsen können, falls man stürzt. Gute Aussichten! Und dann noch, wie man beim Absteig auf dem Hosenboden bremsen kann. Dann ging es endlich los. Ich wollte in jedem Fall mit der schnelleren Truppe gehen, was dann auch klappte. Anfangs marschierten wir ganz gemächlich und ruhig nach oben, wir machten nur eine kurze Rast und dann ging es komplett hoch. Am Krater oben angekommen, packte unser Grüppchen erst einmal belegte Brötchen, Bananen, Äpfel und Süßigkeiten aus und dann genossen wir das leckere Mahl, bevor wir die wundervolle Aussicht von dort oben herunter auf das Villarrica-Gebiet bis hin zum Vulkan Osorno, den man dank wolkenlosem Himmel und trotz großer Entfernung direkt vor uns sehen konnte.

Wir gingen einige Zeit später einmal rings um den Krater, de mit seinen 200 m im Durchmesser und einer Tiefe von 100 m doch schon recht imposant war - und vor allem auch ziemlich eklig schwefelig dampfte.

Dann kamen die Schneehosen und die Handschuhe zum Einsatz. Was dann kam hatte mich zuerst schwer entsetzt - wir sollten diesen steilen Vulkan auf dem HOSENBODEN runter! Gebremst wurde mit dem Pickel! Nach anfänglicher Unsicherheit schossen wir dann aber alle mit immer größerem Vergnügen auf dem Schnee hinunter. Das war eine Mords-Gaudi!